- 07.12.2009 ZDF HEUTE Nachrichten aus Deutschland: Interview mit Fadumo Korn, dem hessischen Justizminister Hahn und Heidi Besas zum Thema Einbringung eines gemeinsamen Gesetzentwurfes der Länder Hessen und BaWü in den Bundesrat (in der Sitzung am 18.12.2009) zur Änderung des Strafgesetzes
Sie suchen Hilfe oder Informationen über reproduktive Gesundheit weltweit? Hier unser link: http://www.who.int/reproductivehealth/en/ - 23.09.2009, Fernsehbericht von SternTV zu weiblicher genitaler Verstümmelung anläßlich des Film Wüstenblume über das Leben von Waris Dirie.
- 22.09.2009: Interviews von HR 2, u.a. mit Virginia Wangare-Grainer von der Frankfurter Organisation MAISHA, RA Dirk Wüstenberg, Waris Dirie
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/flashplayer/hr2tag_player_content.jsp?rpgid=28420616387 - aktueller Bericht vom 17.09.2009 aus weltonline:
Beschneidung
So brutal werden Frauen verstümmelt: (28)
Von Christina Brüning 17. September 2009, 13:41 Uhr
Mehrere Millionen Mädchen in Afrika und Asien müssen jedes Jahr die Beschneidung ihrer Genitalien ertragen. Oft leiden sie danach ein Leben lang. Eine neue Kampagne fordert nun, dass Patenschafts-Organisationen stärker gegen die grausige Praxis vorgehen. Doch die sehen die Sache etwas anders. - Hier finden Sie Informationen über unseren Dokumentarfilm der Caravane der Jugendlichen/ Caravane des Jeaunes aus Mali. DABLA EXCISION
- Am 2.6.2009 demonstriert FORWARD-Germany vor dem Deutschen Bundestag für eine ENDE von FGM und für die Prävention von bedrohten Mädchen. Erneut wurde der Gruppenantrag von 91 Politikerinnen, die fraktionsübergreifend einen verbesserten Schutz für Mädchen beantragt haben, von der Tagesordnung des Rechtsausschusses genommen.
- 04.06.2008 Bundestag: zur Wirksamen Bekämpfung der Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen (BT-Drs. 16/9420)
Grüne fordern stärkeres Engagement für Menschenrechte von Frauen - ENTWICKLUNGSHILFE
Drei Fünftel der ärmsten Menschen weltweit sind Frauen und Mädchen. Auf diese "skandalöse Situation" verwies Ute Koczy (Bündnis 90/Die Grünen) am 18. Dezember im Deutschen Bundestag. Ihre Fraktion hatte einen Antrag vorlegt, in dem sie die Bundesregierung aufforderte, sich bei den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit für die Stärkung der Menschenrechte von Frauen einsetzen und verstärkt Projekte zu unterstützen, die sich für eine Abschaffung der genitalen Verstümmelung von Frauen engagieren (16/10340). In der Entwicklungszusammenarbeit und in der Konfliktbearbeitung werde noch zu wenig für die Geschlechtergerechtigkeit getan, begründete Koczy den Antrag. Die Bundesregierung solle "wachgerüttelt" werden, denn auch wenn es bereits engagierte Programme gebe, müsse man konstatieren: "Irgendetwas läuft schief".
http://www.bundestag.de/dasparlament/2008/52/europawelt/23110667.html
GENITALVERSTÜMMELUNGMitten unter uns Weltweit sind heute 140 Millionen Mädchen und Frauen genitalverstümmelt, vorwiegend in afrikanischen Ländern. Doch auch mitten in Deutschland leben rund 20.000 verstümmelte Frauen und jährlich sind 4.000 Mädchen akut von diesem grausamen Ritual bedroht, das ihren Körper und ihre Lust zerstört. Jetzt endlich ist der Kampf von Feministinnen gegen das Grauen auch bei PolitikerInnen und ÄrztInnen angelangt.- (Mehr Informationen klicken Sie auf diesen link)
(http://www.emma.de/fgm_report__2009_1.html)
EMMA Januar/Februar 2009
FORWARD-Germany e.V. im Deutschen Bundestag am 25.11.2008
- FORWARD konnte am 25. November 2008 "Den Tag gegen Gewalt an Frauen" im Deutschen Bundestag ausrichten. Der Tag Gegen Gewalt an Frauen wurde als Gedenktag von der Europäischen Union initiiert. Erstmals konnte im Bundestag ein politischer Konsens aller Parteien in der Frage zur Schutzbedürftigkeit der von FGM MFG bedrohten Mädchen und den betroffenen Frauen gefunden werden.

von links nach rechts: Fadumo Korn (h.l.), Dr. Diana Kuring (h.l.), Yordanos Melake (v.l.), Heidi Besas, Irmigard Schewe-Gerigk (h.), Dr. Angelika-Köster-Lossack, Dr. Tobe Levin, Dr. Pierrette Herzberger-Fofana
- Stellungnahme von FORWARD zu einer Anfrage des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2007: http://www.bundestag.de/ausschuesse/a13/anhoerungen/anhoerung06/protokoll.pdf
- http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2007/genitalverstuemmelung_kw38/index.html
- Stand: 20.09.2007
Experten: Genitalverstümmelung ist Menschenrechtsverletzung
Demonstration in Somalia; Genitalverstümmelung aber nicht mehr rein afrikanisches Problem © dpa - FotoreportDer Kampf gegen die Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen muss verstärkt werden. Das forderten Sachverständige während einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am Mittwoch, dem 19. September 2007. Dazu müssten Information und Prävention verbessert werden und mit einem nationalen Aktionsplan das Bewusstsein für die Problematik geschärft werden. Außerdem wurde mehrheitlich die Schaffung eines eigenen Straftatbestandes der Genitalverstümmelung gefordert. Grundlage der Anhörung bildeten Anträge der Oppositionsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen (16/3542), der FDP (16/3842) und der Fraktion Die Linke (16/4152).